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Retour und langsam wieder angekommen!

Ja, wir sind natürlich schon am letzten Wochenende wieder in Innsbruck angelangt!
Erst jetzt habe ich wieder Luft, um die letzte Etappe, die übrigens wieder einiges an Überraschungen für uns bereit hatte, aufzuschreiben. Also lasst Euch nochmals in den Süden entführen:

Letzter Urlaubstag und Heimreise

Ivo hat immer wieder betont, wie toll es heuer war, dass wir ohne größere Rad-technische Probleme bis ans Meer durchgekommen sind.
Und frohen Mutes haben wir also am letzten Tag unsere Rad-Taschen bepackt und wollten sie aufs Rad montieren…

1. Überraschung: Ivo’s Fahrrad hatte vorne keine Luft mehr – juhuu! Aber keine Bange, wir waren ausgerüstet: bei den Vorbereitungen haben wir heuer auch Ersatz-Rad-Schläuche besorgt (ich hatte sogar 3 gekauft – aber man hat nur einen mitgenommen – ist zu viel Gewicht..) Bereits erprobt hat Ivo den Schlauch in null-Komma-nix ausgetauscht und in der nächsten Radler-Werkstatt wurde der Schlauch richtig aufgepumpt.

2. Beim Fahren war auffällig, dass Ivo’s Hinterrad verdächtig schnell Luft verliert. – Es war echt zum Auswandern! Wir sind während der Woche täglich eine Runde in die Stadt gefahren – alles ohne Probleme und mit genug Luft… Um das Ganze etwas abzukürzen – auch der hintere Schlauch bedurfte etwas Liebe und Erneuerung.

Aber dann ging es los. Chioggia und Umgebung weinte, als wir fuhren und so sind wir durch Regen nach Padua gestartet.

Chioggia weint

Trotz Schlauch-Wechsel hatten wir genug Zeit. Obwohl wir gute 3 Monate im Voraus das Zugticket für uns und unsere Räder gekauft hatten, bekamen wir erst um 16:20 Uhr einen Platz – vorher war vor allem für die Räder keine Möglichkeit mehr. Also genug Zeit diese letzten Kilometer hinter uns zu bringen. – Wie sich herausstellte, war es auch bitter nötig.

Über die 3. Überraschung konnten wir uns nach einer kleinen Kaffe-Pause freuen. Das Positive war der Reifenplatzer war in einem Ort Pontelonge (dort kennen wir ja schon alles rund um die Hauptstraße 😉) und das örtliche Fahrradgeschäft hatte sogar über Mittag offen. Also habe ich schnell nochmals einen Schlauch gekauft und meine zwei Männer konnten sich ans Werk machen. Ich weiß ja nicht, wie ich das zustande gebracht habe, aber es war wieder – wie letztes Mal – ein kleiner unverschämt spitzer Dorn, der sich durch meinen vorderen Montainbikemantel gebohrt hat.

Überraschung Nr. 3

Dann konnte die Reise weitergehen. Es ist eine schöne Fahrt – immer am Fluss entlang, wenig Rad- und Autoverkehr. Trotzdem war ich dann froh, dass wir bald im Zug sitzen würden und eine entspannte Fahrt nach Innsbruck vor uns hatten.

Was ich nicht für möglich gehalten hatte, war der massive „Fliegen-Verkehr”! Winzig kleine – in Horden auftretende – extrem unsympatische – fliegende „Mistviecher”. Ihr macht Euch keine Vorstellung!
Jedes Gespräch findet ein jähes Ende, wenn du auf einmal 5 Fliegen verschluckst, in die Nase bekommst oder sie sich sogar in deinen Ohren fangen. Auf dem Foto könnt Ihr sehen, wie sie durch die Luft schwirren und auf meinem T-Shirt als unwillkommene Mitreisende sitzen. Und nicht nur einmal sondern des öfteren innerhalb von wenigen Minuten.

Je näher wir der Stadt kamen, desto weniger wurden diese Weggefährten und wir konnten noch einige Kilometer fliegenfrei fahren.
Unser Komoot-Fahrrad-App hat uns wieder optimal durch unsere Reise begleitet und uns auf zwar längeren, aber dafür fahrradfreundlichen Wegen geführt, wohin wir wollten.

Am Bahnhof angelangt, ist uns das Klavier abgegangen, das seit einigen Jahren dort stand und immer wieder von begeisterten und begeisternden Klaviervirtuosen bespielt wurde. War eine schöne Idee, aber ich kann natürlich verstehen, dass alles seine Zeit hat.

Die weitere Heimreise im Zug verlief schön ruhig. Ein mitreisendes junges Pärchen aus North Carolina, das zwei Tage in Innsbruck die Berge bewundern wollte, tat uns fast leid. Von den Bergen war wegen Wolken und Regen leider nichts zu sehen. Was für ein Empfang nach einem sonnigen Urlaub.

Alle, die während unserer Ferien auf Ihre Räucherwaren warteten, haben sie mittlerweile erhalten und sind hoffentlich schon fleißig am Räuchern. 🙂
Für nächstes Jahr ist fix geplant, eine Möglichkeit zu finden, dass der Urlaubsbonus für die Wartezeit direkt bei der Bestellung ohne zusätzliche Eingabe eines Codes abgezogen wird.

In diesem Sinne starten wir voll frischer Energie in die neue Herbst-Winter-Räucher-Saison.

Den nächsten Beitrag werde ich einigen Veränderungen und unserer neuen Mitarbeiterin widmen.
Schönes Wochenende!

Urlaubsende

4 Antworten auf “Retour und langsam wieder angekommen!

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  1. Ich habe keinen Kommentar zur Radtour, obwohl sie sehr abenteuerlich und entspanndend zuglgeich klingt, sondern zur Räucherkohle.
    Ich hatte Räucherkohle bei Euch bestellt und auch trocken gelagert. Heute wollte ich räuchern und sie brennt leider überhaupt nicht mehr richtig an und gibt keine Hitze ab. Das Räucherwerk kokelt etwas müde vor sich, kaum Rauchentwicklung.
    Habe ich etwas beim Lagern falsch gemacht?
    Was kann ich tun, um sie evtl. doch noch auf Hitze zu bringen.
    Danke im Voraus für Antwort.

    1. Liebe Frau Wiedel,
      Wenn die Räucherkohle nicht brennt, kann das mehrere Gründe haben:
      Beim Anzünden wirklich so lange mit dem Feuerzeug bleiben, bis die roten Spritzer starten – manchmal ist es hilfreich sie länger mit einer Zange zu halten und erst, wenn es ganz durchgezogen ist, auf den Sand zu legen. Danach wirklich diese 10 – 15 Minuten warten, bis die Kohle eine graue Ascheschicht gebildet hat. Im Film direkt bei der Kohle können Sie sich das nochmals genau anschauen.
      Natürlich kann es auch sein, dass die Kohle schadhaft ist. In diesem Fall würden wir Ihnen selbige selbstverständlich ersetzen.
      Wir selbst verwenden unsere Kohle noch nach Jahren (es blieb einmal eine alte Packung übrig). Solange sie original-verpackt ist, war sowieso kein Problem und dann geben wir die Kohle in eine Keksdose oder Plastibox und zünden im Fall etwas länger an.
      Gerne würde ich Sie diesbezüglich anrufen – bitte teilen Sie mir mit, wann ich Sie am besten erreichen kann.
      Herzliche Grüße
      Doris

  2. Dankeschön für den tollen Beitrag!
    Vielleicht packst Du bei der nächsten Tour einen Mundschutz gegen die “Mitflieger” ein 😉
    Ich freue mich schon auf die gemütliche Jahreszeit und viele wunderbar inspirierende Räucherabende.
    Habt ein schönes Wochenende
    Sonnige Grüße
    Simone

    1. Danke Dir Simone für den guten Tipp mit dem Mundschutz 😉
      Ja, speziell das Wetter dieses Wochenendes (Dauerregen) motiviert zum Räuchern.
      Genießt auch Euer Wochenende
      Alles Liebe
      Doris