RÄUCHERN EINER WOHNUNG

Anleitung zum Räuchern

01.

Allgemeines zum Räuchern

Warum räuchern wir?

Die 3 Stufen der Wandlung für den Neubeginn

Warum räuchern wir? – Der Sinn des Räucherns

  • Für einen guten Duft
  • Einfach zur Entspannung
  • Zur feinstofflichen energetischen Reinigung

Zur Entspannung und für einen feinen Duft kannst du das Räucherwerk sehr gut auch in einem Stövchen über einem Teelicht mit Räuchersieb oder einer Messingplatte verwenden. Wir selbst bevorzugen für eine feine Stimmung ebenso einen bzw. einen halben Kohletaler.

Beim “Ausräuchern” und zur feinstofflich Reinigen einer Wohnung, eines Hauses oder einer Firma empfehlen wir dir die Räucherung mit einer Räucherkohle vorzunehmen. Bei dieser Art der energetischen Hausräucherung können sich sowohl der Rauch, als auch der Duft und die Wirkung der Räuchermischung besser entwickeln und verteilen.

Die 3 Stufen der Wandlung für den Neubeginn – Der Räucherprozess

Räuchern zum Reinigen ist ein Wandlungsprozess – “dicke Luft” verwandeln wir in gute Energie.
Jede solche Wandlung besteht aus drei Stufen:

  1. Störung: Die Störung ist der Grund, warum du eine Wandlung möchtest.
  2. Unruhe: Durch das Verändern der Störung, das Loslassen entsteht Unruhe.
  3. Neubeginn: Ist einmal alles geklärt, hast du Platz für Neues und kannst energievoll durchstarten.

Dadurch ergibt sich ein dreistufiger Räucherprozess

  1. Reinigen – energetische Reinigung
    Der Störung begegnen wir mit einer Reinigung.
  2. Harmonisieren – neutralisieren
    Die Unruhe wird harmonisiert und ausgeglichen.
  3. Energetisieren – mit Energie auffüllen
     Für den Neubeginn benötigen wir Energie.

Deshalb sind unsere Räuchermischungen in diese drei Kategorien – Reinigung, Harmonie und Energie – unterteilt.

Grundsätzlich gilt:
Du kannst nichts falsch machen! Mit der richtigen Technik wird es zudem leichter. Es wird beim öfteren Wiederholen mit dem fixen Ablauf zu einem Ritual. Vor allem aber soll es Spaß machen, Leichtigkeit bringen und Freude bereiten.

02.

Ablauf beim Räucherprozess

Vorbereitung und Räucherkohle anzünden

Loslass- und Wunschzettel

Reinigen

Harmonisieren

Energieaufbau

1. Vorbereitung und Räucherkohle anzünden

Nimm dir Zeit für dich selbst und deinen Wohn- oder Arbeitsbereich!
Zuerst die Räucherkohle anzünden. Die meisten im Handel erhältlichen und natürlich unsere Kohlen sind mit einem Schnellzünder versehen. Das heißt, du kannst die Kohle ganz einfach mit einem Feuerzeug oder über einer Kerze entzünden. Am besten hältst du sie mit einer Räucherzange fest, um die Finger nicht zu verbrennen. Mit kleinen roten Spritzern zieht dieser Schnellzünder (natürliches Salpetersalz) sofort durch die ganze Kohle.
Leg nun die Räucherkohle in eine mit Sand gefüllte Räucherschale. Sand ist wichtig, um die Hitze in der Schale zu halten und die Kohle zu belüften.

Achtung: Unbedingt warten bis sich die Ascheschicht auf der Räucherkohle gebildet hat. Das kann 10 bis 15 Minuten dauern. Wie wir beim Grillen auf die richtige Glut warten, ist diese Schicht ganz wichtig, damit die Kohle die richtige Temperatur hat und dadurch die Wirkung und der Duft der einzelnen Räuchermischungen oder Harze bestmöglich entsteht.

Ein kurzes Video zum Kohle anzünden findest du hier:

Video Kohle richtig anzünden

2. Loslass- und Wunschzettel

Nutze die Zeit bis die Kohle, wie vorhin beschrieben, richtig durchgeglüht ist, um zusammen mit deiner Familie / Mitbewohnern gemeinsam zwei Zettel zu schreiben:

Auf den einen kommt alles drauf, das ihr loslassen möchtet: alte Energien, mit denen ihr nichts (mehr) zu tun habt, Sorgen, Krankheiten usw. – möglichst konkret beschreiben und formulieren. Das ist ein Zeitpunkt, in dem jeder sagen darf was ihn stört und was er loslassen will! Es wird nicht bewertet und es darf wirklich alles zur Sprache kommen. Dieser Zettel wird beim Reinigen mitgenommen, eventuell noch ergänzt und anschließend verbrannt – die Sorgen “lösen sich in Luft auf”.

Auf den zweiten Zettel schreibt ihr und eure Lieben, alles was ihr euch wünscht: vom Großen bis zum Kleinen. Positiv formulieren: Gesundheit statt „keine Krankheit“… Je genauer und detaillierter es geschrieben – also manifestiert – wird, umso besser können die Wünsche in Erfüllung gehen.
Die Wünsche nehmt ihr beim Energieaufbau mit. Nach dem Räuchern respektvoll damit umgehen (NICHT verbrennen!): zusammen mit einem Samen im Garten vergraben, damit die Wünsche wachsen können; bei der nächsten Wanderung am Berg als Flugzeug ins Universum schicken… Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Das Zettel-Schreiben ist bereits ein sehr wichtiger Punkt bei dem ganzen Wandlungsprozess für einen Neubeginn. Es darf jeder mitmachen und seine Sorgen und Wünsche kundtun, es soll jedoch kein Zwang sein. Wenn einer sagt: “Okay mach du das und räuchere, es ist okay für mich, aber ich will nicht dabei sein.”, ist das genauso in Ordnung.

Manchmal kommt es vor, dass Jugendliche anfangs nicht möchten, dass in ihrem Zimmer geräuchert wird. Den Freiraum jedes einzelnen und natürlich der Kinder ist zu respektieren und somit wird ihr Bereich ausgelassen. Meist merken sie nach dem Räuchern den Unterschied und wünschen sich anschließend für ihr Zimmer genauso diese positive Veränderung.

3. Reinigen

Achte darauf, dass Türen und Fenster, die ins Freie führen, geschlossen sind.
Reinigen ist immer gegen den Uhrzeigersinn. So sind auch die Räuchermischungen von den Inhaltsstoffen aufgebaut. Geh mit der Räucherschale durch jeden Raum, so lange, bis der Rauch im Raum “steht”. Beim Reinigen darf und soll der Rauch richtig aufgehen, damit sich alles lösen kann. Kurz einwirken lassen und nachfolgend ausgiebig lüften.
Rauchmelder unbedingt ausschalten! Batterien entfernen oder mit einem Einweg-Latex-Handschuh abdecken, damit der Alarm nicht ausgelöst wird! – Anschließend natürlich bitte wieder einschalten!

Dieser erste Schritt ist der Intensivste. Speziell, wenn du zum ersten Mal die Räume räucherst, kann es schon einige Zeit dauern, bis sich der Rauch gut entwickelt und verteilt hat. Bei einer Wohnfläche von ca. 100 m² benötigen wir für diesen Durchgang gut eine Stunde Zeit und ein Glas mit 25 g Inhalt der reinigenden Räuchermischung. Lass das Räucherwerk auf der Kohle nur solange, wie der Duft angenehm ist. Sobald die Kräuter verbrannt riechen und schwarz werden, unbedingt von der Kohle entfernen und neue nachlegen.

Nimm dir diese Zeit und “putze” richtig durch. Beim zweiten Mal und jedem folgenden Räucherprozess wird es dir immer entspannter vorkommen und auch der Rauch bildet sich schneller!

Räuchermischung Reinigung

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Räuchermischung Klarheit

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Räuchermischung Freiheit

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4. Harmonisieren

Der zweite Durchgang ist ein entspannter – trotzdem sehr wichtig. Du wirst merken, dass du dich freier und leichter fühlst, nach der Reinigung.

Durch das Lüften sind frische Luft und Energie hereingekommen. Die Unruhe, die durch das Loslassen und das Lüften entsteht wird mit dieser Räucherung in Einklang gebracht.

Je nach Wetter gehen wir beim Harmonisieren bei offenen oder geschlossenen Fenstern durch die Räume. Die Reihenfolge und Richtung durch die Räume kannst du individuell bestimmen. Einfach wieder in jedes Eck räuchern und das System beruhigen. Die liegende, harmonische Acht in der Bewegung der Räucherschale kann das Harmonisieren unterstützen.

5. Energieaufbau

Jetzt ist alles wieder ausgeglichen und ruhig. Leben bedeutet aber ebenso Energie und Freude. Dafür ist der Energieaufbau gedacht.

Die Fenster sind geschlossen und du gehst im Uhrzeigersinn – also links startende nach rechts – durch die einzelnen Bereiche. Die Räucherung ist wieder etwas intensiver. Der Rauch darf sich gut verteilen, muss allerdings nicht mehr in den Räumen stehen. Dieser angenehme Duft bleibt in dezenter Weise in der Wohnung erhalten. Bei Bedarf kannst du anschließend natürlich lüften.

Der komplette Räuchervorgang kann leicht ein, zwei oder mehr Stunden dauern, je nach Büro-, Haus- oder Wohnungsgröße. Die Veränderung wirst du sicher spüren. Und du selbst werdet vermutlich nach dem Räuchern erschöpft sein. Das ist ein intensiver Wandlungsprozess, in dem du natürlich integriert bist. Nach der Räucherung empfehlen wir dir  eine abschließende Dusche – am besten ebenfalls die Haare unter den Wasserstrahl, um deine Aura zu reinigen und dich zu erden.

03.

Ergänzungen zum Räuchern

Wie viel Räucherwerk lege ich auf die Kohle?

Wie oft wird geräucher?

Spezielle Räuchertermine

Weitere hilfreiche Blogbeiträge

Wie viel Räucherwerk lege ich auf die Kohle?

Es genügt ein Räucherlöffel voll mit Räucherwerk, um eine optimale Wirkung zu erzielen.
Da unsere Produkte alle aus natürlichen Rohstoffen hergestellt sind, verbrennen sie mit der Zeit. Wir empfehlen dir die Räuchermischung oder auch das Harz nur so lange auf der glühenden Kohle zu lassen, solange es gut riecht. Sobald es etwas brenzlig riecht und schwarz wird, das Räucherwerk mithilfe des Löffels oder auch der Zange von der Kohle heruntergeben und nach Bedarf nachlegen.
Speziell bei der Reinigung solltest du dabei großzügig sein. Durch das Herunterkratzen kannst du natürlich die verschiedensten Mischungen hintereinander räuchern…. Und merken: Du kannst nichts falsch machen! ?

Wie oft wird geräuchert?

Unsere Erfahrung hat gezeigt, dass ein Wiederholen des Reinigungsprozesses innerhalb von 3 Wochen die Wirkung noch erhöht. Außerdem ist dann eine solide Basis an guter Energie in den geräucherten Räumen vorhanden. Wie gesagt, wirst du merken, dass es leichter und schneller von der Hand und in den Raum geht.

Danach spürst du selbst – oder oftmals auch die Kinder, wenn es wieder Zeit ist die Wohnung zu reinigen.

Rauhnächte und Frühjahrsputz werden durch das unterstützende Räuchern begleitet und sollten deshalb ein fixer Räuchertermin sein.

Spezielle Räuchertermine

Frühjahrsputz: wir lösen uns energetisch von der Wintermüdigkeit und tanken frische Energie

Rauhnächte: die Zeit zwischen dem 24. Dezember und dem 6. Jänner

Auf jeden Fall ein guter Zeitpunkt zum Räuchern – hilft und unterstützt:

  • Übersiedeln / Umzug in eine neue Wohnung
  • Umbau oder Neubau
  • Trennungen, Krankheiten, schwierige berufliche oder private Situationen
  • Vorbereitung auf Familienzuwachs
  • fröhliche Feste: Geburtstag, Hochzeit und ähnliche Ereignisse
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