Es ist so herrlich – Urlaub am Lago Maggiore!
Morgendliche Qigong-Routine
Das Schöne am Qigong und an unserem Online „Fit am Morgen“ ist, dass wir es wirklich von überall streamen können. Internet bzw. Wlan ist leicht zu bekommen und für Qigong benötigen wir nur etwas Platz, die Mikrofone und unser Tablet. Um 6 Uhr in der Früh ist es sogar noch so frisch, dass wir nicht ins Schwitzen kommen. So starten wir auch im Urlaub mit guter Energie in den Tag.


Eine Tour rund um den See
Faulenzen oder wie die Italiener so schön sagen: Dolce far niente (süßes Nichts tun) hat seinen Reiz und macht einen Erholungsurlaub aus. Zwischendrin wollen wir aber doch unsere Motorräder bewegen.
Zu unserer gewohnten Zeit – nach Qigong und Frühstücksspaziergang – haben wir unsere Schwimmsachen zusammengepackt (ich gebe die Hoffnung nie auf) und sind losgestartet. Der nördliche Teil vom See liegt in der Schweiz und der weitaus größere und südliche Teil ist in Italien. Die Preise sind da wie dort relativ gleich – bei den Benzinpreisen sehr gut zu beobachten. Naja, in der Schweiz sind es halt Franken und in Italien Euro. 😅
Der erste Tripp war eine Runde um den ganzen Lago Maggiore – ca. 170 km. Am Motorrad rechnen wir für 50 km eine Stunde Fahrt – außer es sind viele Ortschaften, viel zum Anschauen und jemand, der bzw. die dann auch mal wieder ein Foto machen will. 😎
Am Motorradfahren gefällt mir besonders, dass ich die Umgebung sehr intensiv wahrnehmen kann: Jasminsträucher, Hollerbüsche, Lindenbäume und anderen duftenden Hecken am Straßenrand und in den vorbeiziehenden Gärten rieche ich meist schon von weitem. Alles ist sehr bunt und grün – sogar der Eingang und die Decke eines Tunnels wurden von grünen Ranken bewachsen. Das war mir leider nicht möglich zu fotografieren.


Wir sind also die Ostseite des Sees hinunter gen Süden gestartet. Zwischendurch sieht man riesengroße Villen mit privatem Zugang zum Lago und parkähnlichen Gärten. Trotzdem gibt es immer wieder Wege, die Normalsterbliche nehmen können, um ans Wasser zum Schwimmen zu gelangen.
Die Temperaturen momentan Ende Mai sind so um und über 30 °C. Auf dem Motorrad, wenn man so langsam durch Orte tuckert, erscheint das oftmals noch heißer. Da ist es dann herrlich, wenn die Straßen von Baumalleen beschattet werden – zumindest an der Ostseite – im Süden war es dann dennoch superheiß!
Im Vorfeld haben wir uns etwas schlau gemacht und dachten, dass die historische Stadt Stresa unbedingt zum Anschauen wäre. Schlussendlich haben wir aber nur im sehr langsamen Vorbeifahren die riesigen Grand Hotels bewundert und einen Blick in die kleinen Gassen erhascht. Zum Verweilen war es zu heiß – da werden wir an einem kühleren Abend nochmals hinfahren. Trotzdem haben wir kurz vor 15 Uhr an einem luftigeren Platz noch etwas zum Essen bekommen – das italienische Flair ist ein Genuss.

Vasasca Tal
Ein weiteres Highlight war der Ausflug ins Vasasca Tal. Dieses ist im Nordosten vom Lago Maggiore gelegen. Die Straße schlängelt sich in das recht schmale Tal. Von Tirol sind wir solche Täler gewohnt und fühlen uns gleich wohl.
Wunderschön sind so kleine Siedlungen, die irgendwo am Berghang stehen. Die Häuser sind komplett aus Stein gebaut. Okay, der Dachstuhl, wie wir bei einer Renovierung eines solchen alten Gebäudes gesehen haben, ist natürlich aus dicken Holzbalken. Aber die Dächer selbst sind aus Schieferplatten und die Wände aus kunstvoll aufgeschichteten Steinen. Keine Ahnung, wie sich das auf das Klima und die Temperatur im Haus auswirkt.

Eine riesengroße Staumauer hält den Stausee auf. – Heuer allerdings ist dort nicht so viel Wasser, wie normalerweise Platz hätte und um diese Jahreszeit sein sollte. War hier wohl auch nicht so viel Niederschlag im Winter.
Direkt an der Staumauer sieht man noch eine Vorrichtung fürs Bungee Jumping. Unter der Woche und bei den Temperaturen trauen sich allerdings nur ganz wenige Schaulustige auf die Mauer. Der Sprung in die Tiefe findet nur an ausgewählten Tagen statt. So schade…
Diesmal haben sich die Schwimmsachen aber rentiert. Ich habe mich an einer ruhigeren flachen Stelle in das kühle Nass gewagt. Ivo war so lieb und hat auf die Motorräder aufgepasst. 😍
Zum Schluss habe ich euch noch einen Drachen mitgenommen, der auf einem großen Felsen das Tal überblickt. Bis zum nächsten Mal.



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