Sommeröffnungszeiten bei PERFUMUM
Wie ihr wahrscheinlich schon mitbekommen habt, ist unser Geschäft während der Sommermonate – okay bei uns beginnt der Sommer schon im April 😎- normalerweise nur mehr am Montag und Dienstag geöffnet. Dafür aber die gewohnten Öffnungszeiten von 10 – 13 Uhr und von 15 – 18 Uhr. Ihr könnt uns aber jederzeit anrufen für ganz persönliche Öffnungszeiten. Wenn wir da sind, machen wir auch immer gerne das Geschäft auf!!
Seit dem Pfingstwochenende sind wir jetzt einmal mit unseren Motorrädern unterwegs. Montag und Dienstag ist trotzdem geöffnet, da unsere fleißige Manuela an diesen Tagen die „Stellung hält“. – Danke an dieser Stelle. So brauchen wir heuer auch nicht im August zusperren – einer von uns ist immer da.
Motorrad Tripp zum Lago Maggiore

Seit guten 5 Jahren bin ich, wie mein Mann Ivo, eine leidenschaftliche Motorradfahrerin. Ich kann mich noch sehr gut erinnern, als wir das erste Mal, so ziemlich am Anfang meiner 🏍️Karriere meinen Bruder in der Schweiz besucht haben. Ungefähr 350 km in ca. 7 Stunden reiner Fahrtzeit war für mich damals eine ziemliche Herausforderung! Klassischer Weise sind wir erst gegen 11 Uhr losgekommen – was einem (mir 😅) da nicht noch alles einfällt, das noch unbedingt vor dem Urlaub erledigt werden muss – Ivo ist immer fast am Verzweifeln. Aber okay. 11 Uhr losgestartet und dann mit kürzeren Unterbrechungen um 19 Uhr am Lago Maggiore angekommen.
Damals war ich abends dann so erschöpft, dass ich mein liebes Motorrad gleich einmal fallen gelassen habe – tut mir heute noch leid, aber war halt nicht zu ändern. Diese lange Tour war ich einfach noch nicht gewohnt und der anvisierte Parkplatz war/ist am Hang und etwas abschüssig. Das war dann heuer mein erster Geist, dem ich mich stellen wollte.
Gut, das war vor ein paar Jahren und einige Tausend Kilometer früher. Heuer hat mir die Fahrt richtig Spaß gemacht. Das Wetter war genial – noch nicht zu heiß, Verkehr war auch sehr überschaubar und die Pässe – Flüelapass und Bernhardino – bin ich schon viel entspannter rauf und runter gefahren.
Oben auf 2066 m gab’s ein kühlendes Eis und dann ging’s bei schönstem Wetter die kurvigen Pass-Straßen wieder runter.
Diesmal habe ich auch die letzten Kurven zum Parkplatz ganz leicht gemeistert und konnte meine Aprilia elegant abstellen – ohne Zwischenfälle.
Steile Treppen zum Cappuccino

Unsere Unterkunft liegt etwas oberhalb vom See. Über einen recht steilen Weg mit gezählten 326 Stufen (hinauf sind es manchmal sogar 328 Stufen 🤣) erreichen wir in der Früh die Ortschaft, in der wir uns in einem City Bistro einen guten italienischen Cappuccino und ein perfektes Croissant gönnen.
Das ist der geniale Morgenspaziergang. Wie daheim in Innsbruck – ein bisschen Routine muss schon sein – gehen wir in der Früh immer eine kleine Runde und kaufen frisches Obst und was fürs Mittagessen ein. Der Unterschied ist allerdings, dass wir zuhause dann das Geschäft aufsperren und hier anschließend entspannt die Seele baumeln lassen können. Herrlich – grad so, wie im Urlaub.

Zur Erfrischung gibt es hinterm Haus einen Bach, in den ich mich gerne abkühle. Nach einer Erfahrung beim Eisbaden im Jänner, ist das für mich ein richtiger Genuss. – Ivo musste allerdings Fotos machen, weshalb er auf das Vergnügen verzichtet hat.
Es ist schon etwas abenteuerlich dorthin zu kommen und sich nicht komplett von den dortigen Büschen zerkratzen zu lassen, die Abkühlung und das klare Wasser machen die Anstrengungen aber mehr als wett – zumindest für mich. Andere sind sich da nicht so sicher.
So haben wir nun das erste Wochenende genossen und halten euch auf dem Laufenden über unsere weitere Erforschung der Umgebung.



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