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Richtig räuchern – was brauch ich?

Was brauch ich zum richtigen Räuchern?

Räuchern leicht gemacht! Heute gehen wir das Thema Räuchern mal systematisch an und anhand dieser Anleitung könnt Ihr optimal beginnen:

Welche Voraussetzungen, welches Räucherwerk und Zubehör wird beim richtigen Räuchern benötigt?

Reihenfolge nach Verwendung:

  1.   ausreichend Zeit und Freude!
  2.   feuerfestes Räuchergefäß
  3.   gefüllt mit Räuchersand
  4.   Kohlenzange zum Halten der Kohle
  5.   natürliche hochwertige Räucherkohle
  6.   Dosierlöffel für die richtige Menge
  7.   bestes Räucherwerk – am liebsten von PERFUMUM 🙂
  8.   Räucherpinsel
  9.   ev. Rauchmelder ausschalten
  10.   unter die Dusche – inklusive Haare

  • Ausreichend Zeit und Freude

    Zeit ist wertvoll – schenkt sie Euch bei diesem Räucherritual: Handy ausschalten, keine Besucher und “open end”, damit sich kein Zeitdruck aufbaut.

    Die richtige Einstellung und Zeit sind wichtige Voraussetzungen, denn entspannt und mit der richtigen Einstellung gelingt der Räucherprozess gleich doppelt so gut. Ganz nach dem Motto: “Mit Liebe geräuchert” 😉

  • Feuerfestes Räuchergefäß

    Wir verwenden gerne handgetöpferte Räucherschalen / Schwenkschalen, die wir mit einer Hand schwingen können. Dadurch verteilt sich der Rauch von selbst. Zudem kommen wir damit bestens in jedes Eck, unter jeden Tisch und die zweite Hand bleibt frei, um das verwendete Räucherwerk mitzunehmen.

    Genausogut finden andere irdene und feuerfeste Gefäße Verwendung. Dazu kann man mit einer Feder oder einem Fächer den Rauch in Raum verteilen.
    Es macht keinen Unterschied, wofür Ihr Euch entscheidet – wie es für Euch stimmig ist.

    informativer Tipp: Beim Räuchern arbeiten wir mit den 4 Elementen: Feuer, Wasser, Erde und Luft
    Die feuerfeste irdene Räucherschale steht für das Element Erde. Stabil und aus Ton.

  • Räuchersand

    Im klassischen Räuchern verwendet man gerne Muschelsand. Wenn Ihr also am Meer seid oder einmal einen solchen Sand mitgenommen habt, könnt Ihr ihn gerne verwenden.
    Wir hier in Tirol haben auch sehr viel Sand und da wir im Sinne kurzer Transportwege, auf Regionalität achten, verwenden wir Kramsacher Marmor.
    Wichtig ist einfach, dass der Sand die Hitze der Kohle etwas abschwächt und die Kohle belüftet wird – also sollt er nicht allzu fein sein.

    Elementisch: der Sand (auch wenn er aus den Bergen stammt) steht für das Element Wasser – leicht fließend.

  • Kohlenzange

    Ein sehr praktisches und hand-schonendes Zubehör.
    Mit der Zange wird die Kohle gehalten, damit die Finger nicht schwarz werden und vor allem nicht verbrennen. Anzünden der Räucherkohle ohne Zange mag ich schon gar nicht mehr.

    Es gibt diese Zangen aus Bambus, oder wie wir sie verwenden, aus Metall. Diese sind stabiler und auch langlebiger.

was brauch ich zum Räuchern

  • natürliche hochwertige Räucherkohle

    Gute Räucherkohle riecht man nur beim Anzünden, bis mit den rötlichen Spritzern der Schnellzünder die Kohle durchzieht. Anschließend ist sie geruchlos und der Duft des Räucherwerks kommt optimal zur Geltung.

    Bei der Räucherkohle immer so lange warten, bis sie weiß ist (ca. 10 – 15 Min) – also eine isolierende Schicht gebildet hat, damit die Räuchermischung länger wohlriechend wirken kann. Sie glüht je nach Größe für 60 – 90 Minuten.

    Elementisch: klarer Weise steht die Kohle für das Element Feuer.

  • Dosierlöffel für die richtige Menge

    Dieser Löffel hilft nicht nur, wie der Name schon sagt, zum richtigen Dosieren und Herausnehmen des Räucherwerks aus dem Glas, sondern auch zum anschließenden Heruntergeben der verbrannten Räuchermischung von der Kohle.

    Von Material und Größe gibt es verschiedene Arten:
    – Kupfer: reines Kupfer ist der Klassiker. Das venusische Kupfer fördert die Wahrnehmung.
    Kleiner Nachteil, das weiche Material verbiegt recht schnell.
    – verkupfert: ein Edelmetall als Basis mit Kupfer veredelt.
    Dieser Räucherlöffel kombiniert Stabilität und die Vorteile des Kupfers
    – kupferfarben: dieser Löffel ist noch eine Spur stabiler, hat vom Kupfer allerdings nur mehr die Farbe.

  • Räucherwerk – Räuchermischungen

    Beim Räucherwerk ist es besonders wichtig auf Natürlichkeit zu achten. Denn unsere Nase ist ein sehr empfindliches Organ. Gerüche, die in der Natur vorkommen und frei von Chemie und Synthetik sind, wird die Nase jederzeit und in umfangreichen Ausmaß aufnehmen können. Dies ist ganz anders bei synthetischen Düften – da ist dann schnell genug und sogar zu viel.

    Unsere Räuchermischungen von PERFUMUM stellen wir selbst in Handarbeit her.
    Deshalb können wir mit bestem Wissen und Gewissen sagen: dieses Räucherwerk wird auf rein natürlicher Basis erzeugt. Das etwas Klebrige/Feuchte unserer Produkten kommt von der Verwendung von Harztinkturen, die die einzelnen Inhaltsstoffe der jeweiligen Mischung besser verbinden. Infolgedessen verbrennt das Räucherwerk auf der Kohle nicht so schnell und kann die gewünschte Wirkung optimal entfalten, ohne gleich “brenzlig” zu riechen.

    Ein richtiger Räucherprozess, der zu einer Veränderung, einem Neustart führen soll, besteht aus 3 Schritten:

    Reinigung – Harmonie – Energie. Dementsprechend braucht Ihr also auch 3 verschiedene Räuchermischungen. Von der Reinigung ausreichend Material einplanen, denn dabei soll der Rauch wirklich gut sichtbar im Raum “stehen” und sie ist die Basis, auf der dann das Weitere aufbauen kann. Wie der genaue Ablauf funktioniert, könnt Ihr im Räucherleitfaden nachlesen.

    Der Rauch und die Bewegung mit der Räucherschale steht in unserer Elementenlehre für das Element Luft. – Jetzt sind alle 4 Elemente dabei.

  • Rauchmelder ausschalten

    Speziell in neuen Wohnungen, Häusern und auch in Firmen gibt es vermehrt Rauchmelder.

    Kein Problem: entweder Batterie heraus, komplett ausschalten oder einen Einweghandschuh drüber stülpen – wie so ein großes “Verhüterle”. Soll ja auch den Alarm verhüten.
    Deshalb auf jeden Fall anschließend wieder einschalten 😉

  • Räucherpinsel

    Dieses Accessoire ist nicht unbedingt notwendig, aber schon eine feine Bereicherung beim Räuchern. Damit könnt Ihr die Reste des Räucherwerks problemlos auf die Seite und weiters in den Abfall (Biomüll) befördern. Der Sand ist wieder sauber und für das nächste Mal bereit.

  • Ab unter die Dusche

    Im Anschluss an das Räuchern oder spätestens vor dem Schlafengehen: duschen.
    Ganz wichtig, dass Ihr Euch selbst wieder erdet und noch restliche anhaftende Energien löst und freigebt. Während des Räuchernvorgangs seid Ihr mitten im Geschehen und das Räuchern wirkt ebenso auf die Personen. Zudem vermeidet Ihr eventuell auftretendes Kopfweh nach dieser Energie-Arbeit. Lasst das Wasser auch über die Haare fließen – und genießt.

 

Jetzt seid Ihr bestens ausgerüstet und vorbereitet für ein unvergessliches Räucher-Erlebnis.

Viel Vergnügen und viel gute Energie!! 🙂

Seelenbalsam

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