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… weiter bis Langhetti

2. Tag

Nach einem herrlichen Frühstück, aufgesessen und weiter geht’s.

Florian voraus

Florian, auf dem Foto irgendwo da vorne 😉 , hat letzte Woche im Taekwondocamp trainiert und uns – noch ohne Gepäck – heuer sicher letztmalig!  – ein ordentliches Tempo vorgelegt. 72 km in 3 1/2 Stunden – und das im Urlaub, für Rad-Untrainierte mit Gepäck. Dennoch ein herrliches Erlebnis, das ich nicht missen möchte.

Tunnel der alten Bahntrasse

Auf der alten Bahntrasse mit kurzen Tunnels und etwas Gegenwind ging’s Richtung Bozen. Die Etsch ist momentan ziemlich braun und fließt gemächlich nach Süden.

Zwischen Auer und Neumarkt gibt es einen gut sortierten Obststand mit frischen Produkten aus der Umgebung direkt am Radweg und an der Autostraße – optimaler Platz. Zwetschgen, Feigen, Äpfel, Säfte usw. Auch wenn wir alles selber schleppen müssen, etwas Reiseproviant haben wir mitgenommen.

Langsam tun die Beine weh, die Arme auch und von dem “Allerwertesten“ reden wir erst gar nicht! Letztes Jahr hat uns der Zufall in einen vorzüglichen Gasthof geführt. Das war das Ziel, auch wenn sich die letzten Kilometer gezogen haben.

Standort bis Trento

Es ist geschafft, wir haben sogar wieder ein Zimmer bekommen bei Wilma im Gasthaus Dolomiten. Sie konnte sich auch noch an uns erinnern und kümmert sich fürsorglich um uns. Als wir erzählen, dass wir von Trento mit dem Rad zum Levico See fahren wollen, rät die uns sofort ab. Leider gibt es nämlich doch noch keinen Radweg und durch lange Tunnels neben Lastwagen ist vielleicht nicht so ideal.

Jetzt freuen wir uns auf ein feines Abendessen, ein Kartenspiel und dann auf’s Bett. Der morgige Tag wird gemütlicher, da wir den Zug nehmen werden und dann in den See schwimmen gehen.

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