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Heimflug

Tausche Chingcheng mountains wieder gegen Tiroler Berge

Ja, ich bin zurück in Innsbruck!!

Nach meinem Körper, der bereits seit letzter Woche Tiroler Luft atmet, ist auch der Rest vom mir langsam wieder angekommen. Hier also der Nachtrag zu meiner Heimreise und der letzten Woche in China.

Wichtige Einsichten

Wir hatten genügend Zeit, um uns auf die Prüfung über Level 3 – die 5 inneren Organe – 5 Hunyuan form – vorzubereiten. Diese Form hat es mir angetan. Mit einer Kombination aus Bewegung, Mudra und speziellen chinesischen Lauten werden unsere Organe (Herz, Nieren, Pankreas, Leber und Lungen) und die damit verbundenen Emotionen (Freude, Vorsicht, Sehnsucht, Zorn und Trauer) harmonisiert und ausgeglichen. Zudem sind die einzelnen Abschnitte der Hunyuan Form sehr grazil und ansprechend – siehe Kranichgang von unseren Lehrern vom letzten Jahr.

Immer wieder ist mir bewusst geworden, wie ergänzend und in der gleichen Richtung wirkend Zhineng Qigong und das Räuchern sind. Es geht überall darum, sich von alten Mustern zu lösen, Blockierendes loszulassen, einen Ausgleich zu schaffen und mit neuer positiver Information / Energie durchzustarten. Ich bin sehr dankbar und froh, dass ich diese Erfahrungen in China machen durfte und so Vieles bewusst mit- und aufnehmen konnte.

So werden aus Studenten Lehrer
Diplomübergabe durch Teacher Wei und Teacher Tao an Teacher Doris 😉

Taxifahrt und Verspätung

An der Taxifahrt zum Flughafen konnte ich bereits meine Ausgeglichenheit unter Beweis stellen. In den vergangenen 3 Monaten bin ich sehr selten mit einem Taxi gefahren, da ich viel zu Fuß gegangen bin – oder per Autostopp gefahren bin. Zum Flughafen mitten in der Nacht war es allerdings das Bequemste. Ich wurde überrascht:

Meine Fahrerin, die an Wochenenden mehrmals täglich zum Flughafen oder in eine große Stadt fährt, hatte einen speziellen Fahrstil: auf einer zweispurigen Fahrbahn (wie bei uns rechts die langsamen und links die schnelleren), fährt sie prinzipiell auf der linken Spur, denn sie ist ja schnell – sie fährt zwischen 40 und 60 km/h bei einer Geschwindigkeitsbegrenzung von 80 km/h. Außerdem muss die ganze Zeit gehupt werden, wenn ein anderes Auto auf der Fahrbahn erscheint und warum sie permanent auf- und abgeblendet hat – bei wirklich ausreichender Straßenbeleuchtung – habe ich auch nicht verstanden. Aber muss ich das? Nein, einfach zurücklehnen und die Fahrt genießen oder meditieren 😉

Am Flughafen ging zunächst alles reibungslos – da mit keinem Schnee zu rechnen war, konnte ich annehmen, dass der Frankfurter Flughafen nicht gesperrt ist. Ich konnte meinen Koffer gleich bis Innsbruck einchecken und mein zusätzliches Handgepäck hat auch niemanden gejuckt. Ab 1 Uhr sollten wir ins Flugzeug gelassen werden – ja, sollten. Es wurde allerdings immer später und nichts passierte. Direkt beim Gate konnte ich einen Sitzplatz finden und beobachtete die langsam unruhig werdenden Passagiere beim Anstehen. Jeder wollte wissen, was los ist und warum nichts weitergeht.

Meine Sitznachbarn, die gerade von einer Konferenz kamen und sich ebenfalls bereits umsahen, bemerkten, dass ich völlig entspannt (unterstützt von Bob Marley im Ohr) dasaß und wir kamen ins Gespräch. Nach kurzem Austausch zeigte ich ihnen zwei einfache Übungen, die man im Sitzen durchführen kann, um Verspannung im Nacken und unteren Rücken zu lösen. Sie meinten, dass es anfangs ungewohnt war, dann aber sofort Entspannung eintrat. Qigong praktisch angewendet.

Frühstück in Frankfurt
Der Zwischenstopp in Frankfurt verkürzte sich zwar durch die Verspätung – Croissant und Cappuccino war dennoch möglich.

Jetlag?

Von China nach Innsbruck war der Flug in vielerlei Hinsicht angenehmer.
Das Offensichtliche: der Flug verlief ohne Zwischenfälle und auf direktem Wege.
Das Angenehme: am Freitag in der Früh um 1 Uhr (chinesischer Zeit) bin ich gestartet und am Freitag 10 Uhr Vormittag (europäischer Zeit) bin ich in Innsbruck gelandet. Somit konnte ich den ganzen Tag normal verbringen und abends zur gewohnten Zeit schlafen gehen.

Obwohl ich sagen muss, dass ich beide Richtungen recht gut weggesteckt habe und Jetlag eigentlich kein Thema war.

Tiroler Berg-Qi

Das Wetter hat mich mit mit herrlichem Sonnenschein begrüßt und so konnte ich gleich am nächsten Tag bei unserem Morgenspaziergang im Hofgarten Tiroler-Berg-und-Sonnen-Qi tanken.

Ebenso wie Ivo letztes Jahr, habe ich viel Enthusiasmus mitgebracht und wir genießen täglich unsere Morgenstunde Qigong (dienstags und donnerstags für jeden offen in Dreiheiligen) und erweitern unser Programm um eine weitere Einheit am Abend. Es ist wirklich eine Besonderheit, dass wir auch diese Leidenschaft teilen, zusammen Praktizieren und in Zukunft gemeinsam Workshops anbieten.

Wir freuen uns, wenn wir den einen oder anderen für Qigong begeistern können.
In diesem Sinne Haola und schönes Wochenende!!

Batterien aufladen mit Sonne und Tiroler Bergluft
Qi-tanken beim Morgenspaziergang im Hofgarten

Noch ein paar Eindrücke von unserem Fototermin

Training für die Oberschenkel
In dieser Runde haben wir den “big horse stand” trainiert – gut für Oberschenkel und Willenskraft!
Foto mit Lehrern
rot – weiß – rot einmal anders: Wei Laoshi, Doris, Tao Laoshi, Simona und Lu Laoshi
Übermut zum Abschluss
Dynamisches Gruppenfoto zum Abschluss – einige mit den neuen klassischen Qigong-Anzügen

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