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Rosmarin (Rosmarinus Officinalis)

Der Name Rosmarin ist lateinisch und bedeutet unter anderem “Tau des Meeres”.Zur Entstehung des Namens gibt es verschiedene Erklärungen, die einen sagen, er stamme vom römischen “rosmaris” ab, was soviel bedeutet, wie “TAU DES MEERES”, die Anderen leiten es von “Rosa marina” ab, dem DUFT DES MEERES.

Daher gilt Rosmarin als wirksames Schutzkraut fürSeereisen, welches man zusammen mit der Mistel oder dem Johanniskraut (beide sollen vor Umwetter schützen) in einem Beutel oder als Amulett am Körper trug.

Rosmarin wurde früher auch als Pestpflanze eingestzt, was heute seinem Gebrauch in Räuchermischungen nahelegt.

Auf den Kanaren wird Rosmarin geräuchert um Gekkos zu vertreiben.

Zuordnungen:

  • Geschlecht: maskulin
  • Planet: Sonne
  • Element: Feuer
  • Duft: würzig-erfrischend
  • Qualität: warm, trocken
  • Organzuordnung: Milz, Nieren, Lunge Herz, Gallenblase
  • Volkstümliche Bezeichnung: Kranzkraut, Meertran, Lieblingskraut, Antonkraut

 

In unseren Räuchermischungen  Reinigung, Klarheit und Eventilo ist Rosmarin enthalten.

Wirkung beim Räuchern:

  • herzöffnend
  • aphrodisierend
  • anregend
  • geeignet für Liebesräucherungen

 

Klärt  den Geist, unterstützt Veränderung, fördert das Loslassen bei Trauerarbeit, stärkt das Gedächnis und hilft sich zu konzentrieren. Wirkt anregend bei Erschöpfung und Niedergeschlagenheit.

Er bringt Trost und Glück. Wegen seiner Verbindung zum Meer, wird Rosmarin gerne bei allen Räucherungen eingesetzt, die mit dem Element Wasser zu tun haben. Jedoch auch feurige Kräfte zeichnen das Kraut aus, so verleiht er “das Feuer des Lebens”.

 

 

Rosmarin ist in den Mittelmeerländern zu Hause, er ist ein immergrüner, wilder Halbstrauch mit nadelförmigen Blättern die sehr aromarisch duften, speziell wenn man sie zerreibt. Er wächst an trockenen, sonnigen, steinigen Stellen, besonders in Küstennähe. Bei uns gedeiht er, wenn er vor Winterkälte geschützt wird. Rosmarin kann auch lang anhaltende Trockenheit gut aushalten. Er hat kleine blassblaue Blüten, die den hungrigen Bienen reichlich Nektar anbieten.

Zum Räuchern werden die Triebspitzen und Blätter verwendet. Das Aroma von Rosmarin stärkt die Willenskraft, schafft Klarheit und ist optimal für Räucherungen bei Schutz- und Reinigungszeremonien.

Auch zum Weihen von Gegenständen und Orten ist er geeignet. Verräuchert man ihn im Freien, zieht er Elfen, Feen und Naturgeister an und erleichtert die Kommunikation und die Kontaktaufnahme mit diesen besonderen Wesen.

Der Rosmarin war der Göttin Aphrodite geweiht. Er enthält anregende und erregende Stoffe, er wirkt somit aphrodisierend, fördert die Herztätigkeit. Wirkt aufmunternd und erhöht die Fruchtbarkeit. In vielen Bräuchen ist der Rosmarin noch heute lebendig, beispielsweise in Hochzeitszeremonien spielt er eine wichtige Rolle:

Die Hochzeitsgäste bekommen ein Rosmarinzweiglein (manchmal auch Myrthe) angesteckt. In einigen Gegenden in Bayern trägt der Bräutigam einen Rosmarinkranz in den Händen, durch den er den Daumen steckt.Im traditionellen Brautstrauß oder Brautkranz wird heute wieder Rosmarin eingebunden und unter anderm trägt die Braut Rosmarin im Schuh :-). Oder die Brautleute stecken nach der Hochzeit ein Rosmarinzweiglein in die Erde, verwurzelt er sich, dann  wird die Ehe glücklich. Die Braut steckt ihrem Zukünftigen ein Rosmarinzweiglein heimlich an die Kleidung, damit er die Treue bewahrt. Wenn das Rosmarinstäußchen des Bräutigams während der Zeremonie herunterfällt, dann wird die Ehe nicht glücklich.

Die andere Seite des Rosmarins sind die Trauer, der Abschied, der Tod. In seiner Heimat, in den Mittelmeerländern,wird er im Totenkult verwendet: Die Toten werden mit Hilfe eines Rosmarinzeigleins mit Weihwasser besprengt. In Italien tragen die Trauergäste einen Rosmarinzweig mit sich, der anschließend ins Grab gelegt wird.

Ein verbreitet südländischer Aberglaube besagte, dass es einen Toten geben wird, wenn ein Rosmarinstock verdorrt.

 

 

Hier noch ein feines Rezept für eine Rosmarinsalbe bei trockener Haut:

30g Bienenwachs

30g Walrat

60g Kampfer im Wasserbad schmelzen

100ml Mandelöl hinzufügen unter rühren 1/4 l Rosmarinwasser einarbeiten. Wenn das Gemisch zu einer geschmeidigen Creme geworden ist, 1Tl Rosmarintinktur einrühren, abfüllen und kühl lagern.

 

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